Ev.-Luth. Kirchgmeinde Börnichen Försterweg 1 09437 Börnichen Pfarramt Waldkirchen Tel. 037294/87884
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Börnichen
Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, "Wie   isser   denn   wirklich?"   Wie   lässt   sich   Gott   beschreiben?   Welche   Bilder   haben wir   von   ihm?   Mancher   wird   sich   vielleicht   wundern.   Wir   sollen   uns   doch   kein   Bild   von Gott   machen?   Ja,   das   stimmt. Aber   dennoch   kommen   wir   ohne   Bilder   von   Gott   nicht aus.   Die   Bibel   selber   verwendet   eine   große   Zahl   von   Bildern.   Durch   den   Propheten Jesaja   lässt   Gott   seinem   Volk   sagen:   „Ich   will   euch   trösten,   wie   einen   seine   Mutter tröstet...“   (Jes   66,13).   In   den   Psalmen   wird   bekannt:   „Der   Herr   ist   mein   Hirte,   mir   wird nichts   mangeln.“   (Ps   23,1)   oder   „Denn   er   [Gott]   ist   mein   Fels...“   (Ps   62,13).   Jesus selber   vergleicht   Gott   mit   einem   liebenden   Vater,   denken   Sie   an   die   Geschichte   von den   ungleichen   Söhnen   aus   Lk   15,11-32.   Darum   beten   wir   auch   nach   Jesu   Weisung „Unser Vater im Himmel!...“ (Mt 6,9). Das ist nur eine kleine Auswahl. Zusammen   mit   den   Konfirmanden   der   7.   und   8.   Klasse   haben   wir   darüber   nachgedacht:   "Wie   isser   denn wirklich?"   Welche   Bilder   haben   wir   von   Gott.   Diese   Bilder   wurden   dann   auf   einer   Holzfliese   kreativ   gestaltet. Auf   Foto   sehen   Sie,   was   entstanden   ist.   Wir   haben   anschließend   alle   Fliesen   in   einen   Holzrahmen   gelegt.   Ein Feld   blieb   leer.   Dann   ging   es   darum   diese   Fliesen   in   eine   ganz   bestimmte   Reihenfolge   zu   bringen,   dabei durften   nacheinander   immer   nur   eine   Fliese   auf   das   frei   Feld   verschoben   werden.   Da   kam   ganz   schön Bewegung   in   unsere   Gottesbilder.   Zum   Schluss   wurde   nun   auch   die   leere   Stelle   mit   einer   Fließe   gefüllt.   Nun lies sich nichts mehr bewegen und unsere Vorstellungen von Gott lagen starr in dem Holzrahmen. Liebe   Gemeinde,   so   ähnlich   ist   es   auch   mit   unseren   Bildern,   die   wir   von   Gott   haben.   Bilder   beschreiben   uns wie   Gott   ist,   wie   er   handelt,   wie   er   uns   begegnet.   Das   eine   Mal   erfahren   wir   Gott   als   guten   Hirten,   das   andere Mal   ist   er   uns   ein   Licht   in   dunkler,   schwerer   Zeit.   Jedes   Bild   beschreibt   einen Ausschnitt   von   Gott.   Wir   sehen nie   das   Ganze.   Gott   ist   also   immer   noch   mehr   und   größer   als   wir   uns   vorstellen   können.   Wir   dürfen   unseren gedanklichen   Rahmen   nicht   so   eng   fassen,   dass   wir   Gott   auf   ein   bestimmtes   Bild   festlegen.   Gott   ist   ein lebendiger   Gott.   Er   begegnet   uns   in   den   Bildern,   die   wir   kennen   und   darüber   hinaus   immer   wieder   ganz   neu. Darum,   halten   wir   uns   einen   Platz   frei!   Einen   Raum,   wo   Gott   uns   ganz   neu   begegnen   kann.   Wir   dürfen   nicht vergessen: Gott ist immer noch mehr, als alles, was wir bereits von ihm wissen, mit ihm erlebt haben. In   diesem   Sinne   wünsche   ich   uns   in   der   bevorstehenden   Adventszeit   ganz   neue   Erfahrungen   mit   unserem lebendigen Gott. Ihr Pfarrer Jens Meyer
Ev.-Luth. Kirchgmeinde Börnichen Försterweg 1 09437 Börnichen Pfarramt Waldkirchen Tel. 037294/87884
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Börnichen
Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, "Wie    isser    denn    wirklich?"    Wie lässt      sich      Gott      beschreiben? Welche   Bilder   haben   wir   von   ihm? Mancher       wird       sich       vielleicht wundern.   Wir   sollen   uns   doch   kein Bild    von    Gott    machen?    Ja,    das stimmt.   Aber   dennoch   kommen   wir ohne   Bilder   von   Gott   nicht   aus.   Die Bibel   selber   verwendet   eine   große Zahl     von     Bildern.     Durch     den Propheten       Jesaja       lässt       Gott seinem   Volk   sagen:   „Ich   will   euch trösten,    wie    einen    seine    Mutter tröstet...“     (Jes     66,13).     In     den Psalmen    wird    bekannt:    „Der    Herr ist     mein     Hirte,     mir     wird     nichts mangeln.“   (Ps   23,1)   oder   „Denn   er [Gott]   ist   mein   Fels...“   (Ps   62,13). Jesus    selber    vergleicht    Gott    mit einem   liebenden   Vater,   denken   Sie an      die      Geschichte      von      den ungleichen   Söhnen   aus   Lk   15,11- 32.    Darum    beten    wir    auch    nach Jesu     Weisung     „Unser     Vater     im Himmel!...“    (Mt    6,9).    Das    ist    nur eine kleine Auswahl. Zusammen   mit   den   Konfirmanden der    7.    und    8.    Klasse    haben    wir darüber    nachgedacht:    "Wie    isser denn     wirklich?"     Welche     Bilder haben   wir   von   Gott.   Diese   Bilder wurden    dann    auf    einer    Holzfliese kreativ    gestaltet.    Auf    Foto    sehen Sie,   was   entstanden   ist.   Wir   haben anschließend   alle   Fliesen   in   einen Holzrahmen   gelegt.   Ein   Feld   blieb leer.    Dann    ging    es    darum    diese Fliesen    in    eine    ganz    bestimmte Reihenfolge     zu     bringen,     dabei durften    nacheinander    immer    nur eine     Fliese     auf     das     frei     Feld verschoben   werden.   Da   kam   ganz schön       Bewegung       in       unsere Gottesbilder.    Zum    Schluss    wurde nun   auch   die   leere   Stelle   mit   einer Fließe   gefüllt.   Nun   lies   sich   nichts mehr       bewegen       und       unsere Vorstellungen   von   Gott   lagen   starr in dem Holzrahmen. Liebe   Gemeinde,   so   ähnlich   ist   es auch   mit   unseren   Bildern,   die   wir von   Gott   haben.   Bilder   beschreiben uns   wie   Gott   ist,   wie   er   handelt,   wie er    uns    begegnet.    Das    eine    Mal erfahren   wir   Gott   als   guten   Hirten, das   andere   Mal   ist   er   uns   ein   Licht in    dunkler,    schwerer    Zeit.    Jedes Bild    beschreibt    einen    Ausschnitt von     Gott.     Wir     sehen     nie     das Ganze.    Gott    ist    also    immer    noch mehr     und     größer     als     wir     uns vorstellen      können.      Wir      dürfen unseren      gedanklichen      Rahmen nicht   so   eng   fassen,   dass   wir   Gott auf   ein   bestimmtes   Bild   festlegen. Gott    ist    ein    lebendiger    Gott.    Er begegnet   uns   in   den   Bildern,   die wir    kennen    und    darüber    hinaus immer    wieder    ganz    neu.    Darum, halten    wir    uns    einen    Platz    frei! Einen    Raum,    wo    Gott    uns    ganz neu    begegnen    kann.    Wir    dürfen nicht    vergessen:    Gott    ist    immer noch     mehr,     als     alles,     was     wir bereits    von    ihm    wissen,    mit    ihm erlebt haben. In   diesem   Sinne   wünsche   ich   uns in   der   bevorstehenden   Adventszeit ganz       neue       Erfahrungen       mit unserem lebendigen Gott. Ihr Pfarrer Jens Meyer