Ev.-Luth. Kirchgmeinde Börnichen Försterweg 1 09437 Börnichen Außenstelle Pfarramt Zschopau in Waldkirchen: Pfr. Jens Meyer (Tel. 037294/87884)
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Börnichen
Liebe Gemeinde, was für ein Widerspruch. Bald feiern wir Ostern. Feiern, dass Jesus Christus den Tod besiegt hat, dass er auferstanden ist und neues, ewiges Leben schenkt. Aber nicht weit entfernt herrscht Krieg. Da müssen Menschen um ihr Leben fürchten. Wir leben in dieser Spannung, die D. Bonhoeffer folgendermaßen beschreibt: „Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, aber sie erscheinen in einem neuen Licht.“ Wir leben in einer Welt, in der Leid und Tod noch um sich schlagen. Krankheit, Bedrohung des sozialen Friedens, Krieg, steigende Energiekosten… Man kann es schon gar nicht mehr hören. Mit Blick in die Nachrichten fragt man sich schon, was für eine Zukunft steht uns bevor? Gott sei Dank(!), uns erwartet nicht irgendeine, sondern eine heilvolle Zukunft. Diese haben wir im Vertrauen auf Jesus Christus, der unsere Schuld, das was uns zerstört, ans Kreuz getragen hat, der für uns gestorben ist, den Gott auferweckt hat. Seit Ostern wissen wir, die Tage sind gezählt, von allem was uns Angst macht, von allem Leid, Krieg und Tod. Es bleibt das Leben, dass uns Gott durch Jesus Christus schenkt. Ein Leben, das nicht einfach nur eine Verlängerung unserer irdischen Existenz bis ins Unendliche ist. Es ist ein neues, heiles, bewahrtes Leben, das nicht mehr bedroht ist, um das man nicht mehr kämpfen muss, ganz in der Gegenwart Gottes, der das Leben ist. Die Offenbarung beschreibt es folgendermaßen: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein (Offenbarung 21, 4).   Alles nur Vertröstung? Nein, sondern Kraftquelle. Wer im Vertrauen auf diese Zukunft lebt, findet jetzt Zuversicht in allem Leid und totbringenden Strukturen dieser Zeit. Findet Kraft sich all dem nicht zu ergeben, sondern entgegenzustellen. Die Zukunft, die uns Gott schenkt, ist unsere Kraftquelle für unser Hier und Jetzt. Darum lasst uns nicht müde werden, den einmal werden wir sein wie die Träumenden, so schreibt es Peter Strauch in einem seiner Lieder. Er schreibt: 1. Du sollst nicht müde werden, selbst wenn das Licht auf Erden allmählich zu verlöschen scheint. Denn über Hass und kriegen wird Gottes Zukunft siegen, und wenn sein großer Tag erscheint: Refrain: Wir werden sein wie die Träumenden, die noch nicht fassen, was sie sehen. Wir werden lachen und fröhlich sein, wenn wir vor Jesus steh‘n. 2. Willst du den Mut verlieren? Willst du schon resignieren, weil es nichts mehr zu hoffen gibt? Du sollst nicht sinnlos enden, Gott will dein Leben wenden, weil er dich ja unendlich liebt. Refrain. 3. Drum lass die Traurigkeiten, lass dich zur Freude leiten. Bald wirst du sehn, das Fest beginnt. Auch du bist eingeladen, dann heilt Gott allen Schaden. Ein neues Lied wird angestimmt. Refrain. Hören Sie sich dieses Lied ruhig einmal an, es wird Ihnen gut tun. Gott befohlen, Pfr. Jens Meyer
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Liebe Gemeinde, was für ein Widerspruch. Bald feiern wir Ostern. Feiern, dass Jesus Christus den Tod besiegt hat, dass er auferstanden ist und neues, ewiges Leben schenkt. Aber nicht weit entfernt herrscht Krieg. Da müssen Menschen um ihr Leben fürchten. Wir leben in dieser Spannung, die D. Bonhoeffer folgendermaßen beschreibt: „Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, aber sie erscheinen in einem neuen Licht.“ Wir leben in einer Welt, in der Leid und Tod noch um sich schlagen. Krankheit, Bedrohung des sozialen Friedens, Krieg, steigende Energiekosten… Man kann es schon gar nicht mehr hören. Mit Blick in die Nachrichten fragt man sich schon, was für eine Zukunft steht uns bevor? Gott sei Dank(!), uns erwartet nicht irgendeine, sondern eine heilvolle Zukunft. Diese haben wir im Vertrauen auf Jesus Christus, der unsere Schuld, das was uns zerstört, ans Kreuz getragen hat, der für uns gestorben ist, den Gott auferweckt hat. Seit Ostern wissen wir, die Tage sind gezählt, von allem was uns Angst macht, von allem Leid, Krieg und Tod. Es bleibt das Leben, dass uns Gott durch Jesus Christus schenkt. Ein Leben, das nicht einfach nur eine Verlängerung unserer irdischen Existenz bis ins Unendliche ist. Es ist ein neues, heiles, bewahrtes Leben, das nicht mehr bedroht ist, um das man nicht mehr kämpfen muss, ganz in der Gegenwart Gottes, der das Leben ist. Die Offenbarung beschreibt es folgendermaßen: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein (Offenbarung 21, 4).   Alles nur Vertröstung? Nein, sondern Kraftquelle. Wer im Vertrauen auf diese Zukunft lebt, findet jetzt Zuversicht in allem Leid und totbringenden Strukturen dieser Zeit. Findet Kraft sich all dem nicht zu ergeben, sondern entgegenzustellen. Die Zukunft, die uns Gott schenkt, ist unsere Kraftquelle für unser Hier und Jetzt. Darum lasst uns nicht müde werden, den einmal werden wir sein wie die Träumenden, so schreibt es Peter Strauch in einem seiner Lieder. Er schreibt: 1. Du sollst nicht müde werden, selbst wenn das Licht auf Erden allmählich zu verlöschen scheint. Denn über Hass und kriegen wird Gottes Zukunft siegen, und wenn sein großer Tag erscheint: Refrain: Wir werden sein wie die Träumenden, die noch nicht fassen, was sie sehen. Wir werden lachen und fröhlich sein, wenn wir vor Jesus steh‘n. 2. Willst du den Mut verlieren? Willst du schon resignieren, weil es nichts mehr zu hoffen gibt? Du sollst nicht sinnlos enden, Gott will dein Leben wenden, weil er dich ja unendlich liebt. Refrain. 3. Drum lass die Traurigkeiten, lass dich zur Freude leiten. Bald wirst du sehn, das Fest beginnt. Auch du bist eingeladen, dann heilt Gott allen Schaden. Ein neues Lied wird angestimmt. Refrain. Hören Sie sich dieses Lied ruhig einmal an, es wird Ihnen gut tun. Gott befohlen, Pfr. Jens Meyer