Ev.-Luth. Kirchgmeinde Börnichen Försterweg 1 09437 Börnichen Pfarramt Waldkirchen Tel. 037294/87884
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Börnichen
Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, haben Sie als Kind auch gern Märchen gehört? Selbst als Erwachsener ist man für Märchen nicht zu alt. Vor Kurzem lief erst „Die Schöne und das Biest“ in gefüllten Kinosälen, da waren sicher nicht nur Kinder. Märchen faszinieren uns, auch wenn diese Geschichten erfunden sind. Vielleicht gerade weil sie erfunden sind und im Märchen alles möglich ist. Anders als im Alltag, wo wir Dinge ändern möchten und nicht können. Dagegen gibt es im Märchen, in der Regel, immer ein positives Ende. Ein für Märchen typischer Satz: "Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute glücklich und zufrieden." Da möchte man doch manchmal gern teilhaben. Nun gut, welche Märchenfigur wären Sie gern? Ein heldenhafter Prinz, oder lieber die Prinzessin? Oder...? Vielleicht wären Sie auch jetzt gerade gern Baron Münchhausen, der sich selber samt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht. Wie schön wäre es, sich einfach selber aus allen Problemen einfach befreien zu können. Märchen lassen uns träumen. Es tut gut, zu träumen. Gerade, wenn das Leben schwer ist. Jedoch, Märchen sind nur erdachte Geschichten. Die Realität sieht oft anders aus. Die Sehnsucht nach Hilfe, einer wunderbaren Fügung nach einem Happy End bleibt. Auch wenn die Bibel alles andere als ein Märchenbuch ist. So finden sich darin auch viele Zusagen, wie bspw.: "Jesus Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28,20) oder "Bittet, so wird euch gegeben;..." (Mt 7,7) oder "Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt." (Joh 11,25) Das ist nur eine kleine Auswahl, die Bibel ist voller Verheißungen, die uns gelten, weil Gott uns liebt. Ich   lade   Sie   zum   träumen   ein,   suchen   Sie   in   der   Bibel   nach   den   Verheißung,   die   Gott   uns   zusagt.   Das   wunderbare ist, auf Gottes Wort können wir uns verlassen, mehr als auf alles andere, den es ist kein(!) Märchen.  Herzlichst Ihr Pfarrer Jens Meyer
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Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, wir feiern zu Pfingsten, dass Gott uns seinen Geist schenkt, durch den er in uns lebt und der uns zu einem Leben in seinem Sinne antreibt.  „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“  (Römer 8,14) Sein Geist möchte uns antreiben, so wie der Wind das Segelschiff. Sein Geist möchte uns tragen, wie die Luft das Flugzeug. Sein Geist möchte unser Leben erhalten, wie die Luft zum atmen.   Die Früchte, die der Heilige Geist in uns hervorbringt sind „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung“ (Galater 5, 22f.)   Die Konfirmanden, die sich zu unserem gemeinsamen Gottesdienst, zu Jesus bekannten, haben diesen Baum gestaltet, an dem die genannten Früchte zu sehen sind. Ein Baum braucht Pflege, damit er Früchte tragen kann. Diese kostbaren Früchte des Geistes Gottes können unter uns wachsen, wo wir unter Gottes Wort zusammenkommen und uns von ihnen bewegen und bestimmen lassen. Wie wunderbar, dass uns Gott durch seinen Geist ein Miteinander schenken möchte, das von diesen edlen Früchten seine Kraft erhält.   Gott ist treu, darum feiern wir in den nächsten Wochen den Gedenktag der Konfirmation. Seit dem die Jubilare damals zu einem Leben mit Gott ja gesagt haben sind 25, 50, 60, 65 oder noch mehr Jahre vergangen. Zeit, um zurückzuschauen und um unter Gottes Segen den Weg weiterzugehen.   Gott geht mit, auch auf den Wegen, die Sie in der bevorstehenden Urlaubszeit vielleicht an weit entfernte Orte führen.   Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit unter Gottes Segen und dass sein Heiliger Geist in unserem Miteinander viele Früchte trägt. Ihr Pfarrer Jens Meyer