Ev.-Luth. Kirchgmeinde Börnichen Försterweg 1 09437 Börnichen Pfarramt Waldkirchen Tel. 037294/87884
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Börnichen
Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, noch 24 Türchen sind zu öffnen, dann ist endlich Weihnachten. Der Adventskalender hilft,  die Zeit bis zum Fest zu verkürzen. Ich erinnere mich, wenn mein Bruder und ich unsere Adventskalender erhielten, war Weihnachten nicht mehr weit. Mit jedem Türchen kam der ersehnte Heilige Abend näher. Dabei waren meine ersten Adventskalender, an die ich mich erinnern kann, recht einfach: Jeden Tag ein neues Bildchen. Später waren sie mit Schokolade gefüllt und dann nach 1989 waren sogar kleine Spielsachen in den Adventskalendern. Das war schön. Die Wartezeit verkürzen. Als Kind war mir die Zeit bis Weihnachten oft lang. Als Erwachsener hingegen, merke ich, wie die Zeit im Advent bis Weihnachten dahinfliegt. Wie auch immer Sie die Adventszeit erleben, ob Sie diese lieber verkürzen oder verlängern möchten. Die Adventszeit schenkt uns auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, uns auf das Kommen Jesus vorzubereiten. Er kommt zu mir, in mein Leben, in meine „kleine“ Welt. Darauf bereiten wir uns vor, nicht darauf, dass in ferner Zeit, an einem fernen Ort, fern meines Alltags, Jesus Christus in die Welt gekommen ist, als eines von vielen Ereignissen der Weltgeschichte. "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; den euch ist heute der Heiland geboren [.]." Lk 2,10f. Dieses Wort des Engels gilt eben nicht nur den Hirten damals, sondern mir heute. Es ist hineingesprochen in meinen ganz persönlichen Alltag, der nach Weihnachten und Festtagen weitergeht. Hierauf bereiten wir uns vor. Es geht nicht darum, dass wir vor Gott unsere beste Seite herauskehren, ihn nur in die festlich geschmückten „Räume“ unseres Herzens hereinlassen. Gerade auch die Bereiche unseres Lebens, die wir lieber wegschließen, weil sie uns belasten, gerade diese Türen sollen wir ihm öffnen. Jesus kommt nicht, um mit uns abzurechnen. Er kommt als unser Retter, als unser Heiland. Er will uns davon befreien, die Lasten unseres Lebens allein tragen zu müssen. Advent ist Vorbereitungszeit, ist Zeit um alle Türen, ALLE Bereiche meines Lebens aufzuschließen, damit er hineinkommen kann. Ich wünsche uns, dass uns die Zeit bis Weihnachten, weder zu lang noch zu kurz wird, dass wir die Zeit und die Situationen geschenkt bekommen, die wir brauchen, um alle Türen aufzuschließen, damit Jesus in uns zur Welt kommt und wir von Herzen Weihnachten feiern können. Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen gesegneten Jahreswechsel wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Jens Meyer
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Achiv Achiv
Liebe Gemeinde, noch 24 Türchen sind zu öffnen, dann ist endlich Weihnachten. Der Adventskalender hilft,  die Zeit bis zum Fest zu verkürzen. Ich erinnere mich, wenn mein Bruder und ich unsere Adventskalender erhielten, war Weihnachten nicht mehr weit. Mit jedem Türchen kam der ersehnte Heilige Abend näher. Dabei waren meine ersten Adventskalender, an die ich mich erinnern kann, recht einfach: Jeden Tag ein neues Bildchen. Später waren sie mit Schokolade gefüllt und dann nach 1989 waren sogar kleine Spielsachen in den Adventskalendern. Das war schön. Die Wartezeit verkürzen. Als Kind war mir die Zeit bis Weihnachten oft lang. Als Erwachsener hingegen, merke ich, wie die Zeit im Advent bis Weihnachten dahinfliegt. Wie auch immer Sie die Adventszeit erleben, ob Sie diese lieber verkürzen oder verlängern möchten. Die Adventszeit schenkt uns auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, uns auf das Kommen Jesus vorzubereiten. Er kommt zu mir, in mein Leben, in meine „kleine“ Welt. Darauf bereiten wir uns vor, nicht darauf, dass in ferner Zeit, an einem fernen Ort, fern meines Alltags, Jesus Christus in die Welt gekommen ist, als eines von vielen Ereignissen der Weltgeschichte. "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; den euch ist heute der Heiland geboren [.]." Lk 2,10f. Dieses Wort des Engels gilt eben nicht nur den Hirten damals, sondern mir heute. Es ist hineingesprochen in meinen ganz persönlichen Alltag, der nach Weihnachten und Festtagen weitergeht. Hierauf bereiten wir uns vor. Es geht nicht darum, dass wir vor Gott unsere beste Seite herauskehren, ihn nur in die festlich geschmückten „Räume“ unseres Herzens hereinlassen. Gerade auch die Bereiche unseres Lebens, die wir lieber wegschließen, weil sie uns belasten, gerade diese Türen sollen wir ihm öffnen. Jesus kommt nicht, um mit uns abzurechnen. Er kommt als unser Retter, als unser Heiland. Er will uns davon befreien, die Lasten unseres Lebens allein tragen zu müssen. Advent ist Vorbereitungszeit, ist Zeit um alle Türen, ALLE Bereiche meines Lebens aufzuschließen, damit er hineinkommen kann. Ich wünsche uns, dass uns die Zeit bis Weihnachten, weder zu lang noch zu kurz wird, dass wir die Zeit und die Situationen geschenkt bekommen, die wir brauchen, um alle Türen aufzuschließen, damit Jesus in uns zur Welt kommt und wir von Herzen Weihnachten feiern können. Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen gesegneten Jahreswechsel wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Jens Meyer